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Aus Leidenschaft zum Metall

Metallurgin Dr. Jana Heyer, Teamleiterin Tectrion-Werkstofflabor

Jana Heyer ist eine Expertin auf dem Gebiet der Metallurgie und Werkstofftechnik. Das spiegeln der Werdegang der promovierten Diplom-Ingenieurin und die Leidenschaft, mit der sie über Metall spricht, wider.

Im Januar 2019 übernimmt Tectrion ein Werkstofflabor für „Zerstörende Prüfungen“ am CHEMPARK-Standort Leverkusen. Für das fünfköpfige Experten-Team wird eine neue Leitung gesucht. Zeitgleich klopft die Metallurgin Dr. Jana Heyer an die Tür der Schweiß- und Prüftechnikabteilung – zum richtigen Zeitpunkt, wie sich herausstellt.

Sie kann sich vorstellen, dass nicht jeder ihre Vorliebe für den Stoff mit dem charakteristischen Glanz teilt: „Meine Faszination für Naturwissenschaften im Allgemeinen hat sich bei mir schon zu Schulzeiten abgezeichnet“, erzählt sie im Interview. Jana Heyer studierte Metallurgie und Werkstofftechnik an der Bergakademie Freiberg sowie der RWTH Aachen und promovierte dort 2004. Ihre Doktorarbeit „Lokale Beanspruchung in angerissenen strahlgeschweißten Stahlbauteilen“ geht im Kern der Frage nach, wie sich Risse verhalten, die möglicherweise tief in einem mechanisch belasteten Stahlbauteil vorhanden sind. Nachdem sie als Betriebsingenieurin einige Jahre in der Herstellung und Qualitätssicherung von Stahlerzeugnissen in verschiedenen Walzwerken gearbeitet hatte, beschloß sie, sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen: „Mir gefiel die Verantwortung, die ich in der Stahlauswahl und bei der Beratung der Kunden trug – aber ich fand, dass es an der Zeit war, meinen Horizont zu erweitern.“

2012 trat sie eine Stelle als Fachbereichsleiterin für Zerstörende Werkstoffprüfungen an und verfolgte das Ziel, die Zusatzqualifikation zur Schweißfachingenieurin zu erwerben. Als solche löste sie fortan werkstoff- und schweißtechnische Fragestellungen, führte Verfahrens- und Personalqualifizierungen im Schweißbereich durch, managte den Fachbereich und war als Dozentin in der Ausbildung von Schweißfachleuten tätig. „Der Job war wirklich abwechslungsreich, aber es waren in Summe einfach zu viele Aufgabenfelder. Ich brauchte mehr Fokus und wollte mich wieder intensiv den verschiedensten Schweiß- und Werkstoffproblemen von Kunden widmen. Zudem hatte ich nach zwölf Berufsjahren im Metallbereich ein umfassendes Fachwissen im Bereich Qualität, Verarbeitung und Anwendung von Metallerzeugnissen erworben. Für mich lag es auf der Hand, mich selbstständig zu machen“, erklärt Jana Heyer ihren nächsten Karriereschritt: die Gründung eines eigenen Ingenieurbüros für Qualität in der Metallverarbeitung im Jahr 2017. Nach zwei weiteren Jahren kristallisierte sich für die Diplom-Ingenieurin mehr und mehr heraus, dass sie den Austausch mit anderen Expertinnen und Experten der Branche vermisste. „Ich war eine One-Woman-Show, das war nicht befriedigend. Die komplette Aufgabe meines Ingenieurbüros kam für mich allerdings auch nicht infrage, weshalb ich nach einer Teilzeitstelle suchte.“ Sie reichte ihren Lebenslauf für eine Stelle als Inspektorin bei Tectrion ein. Im Bewerbungsgespräch wurde schnell klar, dass ihre Kompetenzen an anderer Stelle gefragt sind: Tectrion bot ihr die Leitung des damals frisch erworbenen Werkstofflabors an. „Tja, was soll ich sagen: Man hat einen Plan und dann kommt meistens doch immer alles anders“, sagt sie lächelnd. „In meinem Team herrscht eine unglaubliche Laborerfahrung. In Kombination mit meiner unternehmerischen Denkweise hat das Tectrion-Werkstofflabor die besten Voraussetzungen, der Kundennachfrage im Bereich der zerstörenden Werkstoffprüfung an allen CHEMPARK-Standorten und darüber hinaus gerecht zu werden.“

Jana Heyer

Jana Heyer analysiert im Tectrion-Werkstofflabor eine Metallprobe.

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