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Mögliche Kontamination durch Stagnation verhindern

Trinkwasserhygiene in wenig bis gar nicht frequentierten Gebäuden oder Gebäudeabschnitten

Die Auswirkungen der „COVID-19”-Pandemie werden auch an den CHEMPARK-Standorten spürbar: Viele Mitarbeiter arbeiten von zu Hause, Produktionen werden zurückgefahren und manche Anlagen(teile) sogar vorübergehend stillgelegt. Dies hat unmittelbare Konsequenzen für die Hygiene in Trinkwasser-Installationen: Durch Stagnation in den Leitungen kann es zu einer mikrobiellen Belastung des Trinkwassers kommen. Handelt es sich dabei beispielsweise um multiresistente Keime besteht sogar Lebensgefahr. Neben der Gesundheitsgefährdung drohen hier auch hohe Folgekosten. Betreiber müssen deshalb die bestimmungsgemäße Nutzung der Trinkwasser-Installation sicherstellen. Dafür ist es erforderlich, mindestens alle drei Tage sämtliche Entnahmestellen manuell oder automatisch so lange zu öffnen, bis das Wasser im vorgelagerten Rohrleitungsnetz komplett ausgetauscht ist.

Mit einem Spülplan Hygiene sicherstellen
Bei länger anhaltender Nutzungsunterbrechung müssen vom Betreiber umfassendere Maßnahmen gemäß VDI-Richtlinien 6023 ergriffen werden. Tectrion empfiehlt in der aktuellen Situation jedoch, eine vorübergehende Stilllegung zu vermeiden, da bei der Wiederinbetriebnahme der Anlage durch Spülung, Desinfektion und Probenahme beträchtliche Zusatzkosten entstehen. Je nach Alter und Zustand der Anlage kann es sogar zu Ausfällen der gesamten Trinkwasser-Installation kommen. Hohe Sanierungskosten wären die Folge. Stattdessen rät Tectrion, einen Spülplan aufzustellen: Auf dieser Basis halten eingewiesene Mitarbeiter händisch den bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasser-Installation aufrecht und dokumentieren die Umsetzung des Plans.

Auch für die Warmwasserbereitung gilt, dass es im Fall einer Betriebsunterbrechung deutlich hygienischer und wirtschaftlicher ist, sie weiter zu betreiben als sie abzuschalten, um Energie zu sparen. Bei einer Abschaltung stagnieren in Trinkwasserspeichern große Wassermengen, die selbst durch die Spülmaßnahmen nicht ausreichend ausgetauscht werden. Zudem ist die zur Verhinderung bakteriellen Wachstums geforderte Betriebstemperatur von 60/55 °C gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 551 nicht mehr gegeben. Auch eine Ausbreitung von Legionellen kann nur verhindert werden, wenn sowohl die Warmwasserbereitung weiterbetrieben als auch regelmäßig gespült wird.

Tectrion berät umfassend zu diesem aktuellen und wichtigen Thema und bietet auch im Bereich der Trinkwasserhygiene ein breites Portfolio.

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